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Energetische Modernisierung von KastenfensternObwohl zunehmend alte Kastenfenster durch Einfachfenster mit Isolierverglasung ausgetauscht werden, ist es in vielen Fällen dennoch sinnvoll die alten Fenster zu sanieren. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kommt ein Austausch der Kastenfenster meist ohnehin nicht in Frage. Wird nicht gleichzeitig mit dem Austausch der Fenster die Wärmedämmung der Fassade verbessert (Wärmedämmverbundsystem), kommt es nach dem Einbau von Einfachfenstern mit Isolierverglasung oft zu ärgerlichen Wärmebrücken im Bereich der Fensterlaibungen. Dieses Problem lässt sich mit einer fachgerechten Modernisierung der bestehenden Kastenfenster verhindern. Dabei lassen sich Kastenfenster mittels einer beschichteten Verglasung so modernisieren, dass sie nach der Modernisierung einen mit einem neuen Fenster vergleichbaren Wärmeschutz aufweisen.
* → kF Messung nach DIN 52619-1 beim i.f.t. Rosenheim
Zu einer fachgerechten Modernisierung von Kastenfenstern gehört:
Verbesserung des Wärmedurchgangskoeffzienten durch K Glass™Pilkington K Glass™ ist ein normales Floatglas, das einseitig mit Metalloxid pyrolytisch beschichtet ist. Die Beschichtung ist chemisch und mechanisch sehr widerstandsfähig. In der Regel wird dieses Glas für Isolierglasfenster eingesetzt. Es kann aber wegen der Widerstandsfähigkeit der Beschichtung auf bei der Modernisierung von Verbund- und Kastenfenstern verwendet werden. Pilkington K Glass™ ist in der Ansicht und in der Durchsicht neutral. Durch den Einsatz von K Glass™ in Kastenfenstern verringert sich der Ug-Wert der Verglasung von 2,8 W/(m²K) auf 1,5 W/(m²K). Die mit Metalloxid beschichtete Glasoberfläche sollte in der Regel auf Position #3 (auf der raumseitigen Scheibe zum Scheibenzwischenraum hin) eingebaut werden. Es ist jedoch auch möglich, die Beschichtung auf Position #2 (auf der äußeren Scheibe zum Scheibenzwischenraum hin) einzusetzen. Die Lichtdurchlässigkeit und der Ug-Wert ändert sich dadurch nicht. Nur der g-Wert verringert sich um ca. 8%. Weblinks
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